13.03.2019
TransnetBW informiert

TransnetBW GmbH informiert:

SuedLink: Probebohrung zur geologischen Erkundung eines potentiellen Schachtstand­orts beginnt Anfang April in Bad Friedrichshall Ortsteil Kochendorf

  

  • Die Thyssen Schachtbau GmbH und die NBB (NORD Bohr und Brunnenbau GmbH) führt von Anfang April 2019 bis voraussichtlich Anfang Juni 2019 im Auftrag der Trans­netBW und SWS eine Probebohrung aus.

  • Ziel der Untersuchungen ist ein Erkenntnisgewinn zum geologischen Schichtenaufbau und zu den hydrologischen Verhältnissen im Bereich eines geplanten Schachtes.

 

Stuttgart / Bad Friedrichshall. Im Auftrag der TransnetBW wird im Zeitraum von Anfang April 2019 bis voraussichtlich Anfang Juni 2019 in Bad Friedrichshall, Ortsteil Kochendorf eine Probebohrung bis in ca. 200 Metern Tiefe durchgeführt. Das Land Baden-Württemberg hatte im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung die Variante einer Verlegung der SuedLink-Kabel durch die Grubenbaue der Südwestdeutsche Salzwerke AG (Salzbergwerke Heilbronn und Bad Friedrichshall/Kochendorf) bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) in das Verfahren einge­bracht. Diese hat den Vorhabenträger TransnetBW zu zahlreichen Untersuchungen aufgefor­dert, welche die technische Machbarkeit dieser alternativen Trassenführung darlegen sollen.

Für die konfliktarme Trassenführung unter Tage müssen zwei zusätzliche Schächte zur Kabel­führung geteuft werden. Im Bereich dieser Schächte in Leingarten und Bad Friedrichshall sind zur Erkundung der geologisch-hydrologischen Verhältnisse Erkundungsbohrungen nötig. Die Bohrarbeiten in Leingarten wurden bereits durchgeführt. Die Erkundungsbohrung startet in diesen Tagen auch in Bad Friedrichshall und wurde vom Landratsamt Heilbronn genehmigt.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der L1088 ist Teil der verkehrsrechtlichen Anordnung und dient Ihrer Sicherheit. Wir bitten die zeitweiligen Einschränkungen hierbei und auf der Zuwegung durch Materialtransporte zu entschuldigen.

Die Probebohrung in Kochendorf wird von der Thyssen Schachtbau GmbH und der NBB (NORD Bohr und Brunnenbau GmbH) im Auftrag von TransnetBW und SWS durchgeführt und läuft in mehreren Phasen ab: Nach dem Einrichten des Bohrplatzes und dem Aufstellen der Bohranlage sowie der nötigen Betriebsmittel, beginnen die Bohrarbeiten. Hierbei wird in eine Tiefe von ca. 200 Metern vorgedrungen.

Die Bohranlage auf dem Bohrplatz hat eine Höhe von etwa 17 Metern. Außerdem werden Arbeits- und Lagercontainer, das Bohrgestängelager und ein Spülungskreislauf zu sehen sein. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird der Ursprungszustand am und um den Bohrplatz wiederhergestellt, bevor die Flächen an die Eigentümerin oder den Eigentümer zurückgegeben werden. TransnetBW hatte im Januar in einer Informationsveranstaltung die Öffentlichkeit über die Erkundungsbohrung und die damit verbundenen Zuwegungen umfang­reich informiert.

Weiterführende Informationen zum Projekt SuedLink finden Sie unter www.transnetbw.de/suedlink.

Bohrplatz in Leingarten

Untertägige Trassenführung für Südlink in den Schächten des SWS

 


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