02.10.2019
Gelder für gemeinnützige und mildtätige Zwecke

Julius-Würth-Stiftung schüttet über 130.000 Euro an Stadt, Diakonie und Caritas aus 

Jährlich wiederkehrend schüttet die Stiftung finanzielle Mittel zur Unterstützung von Personen des örtlichen Umfeldes (Stadt Bad Friedrichshall und Umgebung) aus, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind sowie zur Unterstützung von einkommensschwachen Personen.

Zu gleichen Teilen wird das Geld an die Stadt Bad Friedrichshall, Diakonie und Caritas ausgezahlt. 43.611,22 Euro stehen der Stadt zur Verfügung, die wie folgt ausgezahlt wurden: je 500 Euro an die Anonymen Alkoholiker, die Behindertengruppe Vergissmeinnicht, an die Nachbarschaftshilfe, an „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ und die Amsel Kontaktgruppe. Die Suchtprävention e.V. erhält 5.000 Euro für ihre Aktivitäten, 1.500 erhält der NABU Bad Friedrichshall und Umgebung für sein Grundschulprojekt „Kinder und Natur“ und 6.000 Euro erhält die Schulsozialarbeit Bad Friedrichshall für das Projekt „Leistungsdruck“.

4.611,22 Euro gehen ins Rathaus an den Fachbereich I für Maßnahmen der Inklusion und 5.000 Euro an das Hospiz der Gezeiten und der DRK Ortsverein erhält 5.000 Euro für die Jugendarbeit und die Fahrzeugersatzbeschaffung. 14.000 Euro erhalten die Kleiderbörse und der Tafelladen.

Hintergrund

Als Julius Würth 1914 die Leitung des Familienunternehmens übernahm, hat er früh den Weg für die heutige technologische Ausrichtung des Unternehmens geebnet, das sich weltweit als Markenhersteller von Metallstrahlmitteln einen Namen gemacht hat. Aber auch eine klare Wertehaltung, eine starke soziale Orientierung und Mitarbeiterfürsorge prägte sein Denken und Handeln. Seiner Tochter Irene hat er damit nicht nur ein Lebenswerk, sondern auch eine Philosophie hinterlassen. Dieses Erbe wird heute als Stiftung weitergeführt, die 1987 gegründet wurde und die Grundlage für den Fortbestand der Firma bildet und soziale Projekte fördert. Die jährlichen Erträge gehen zu je einem Drittel an die Stadt Bad Friedrichshall, das Diakonische Werk für den Stadt- und Landkreis und an die Caritas, vorausgesetzt es sind gemeinnützige und mildtätige Projekte. Die 50 Mitarbeiter sind stille Gesellschafter und tragen somit zum Stiftungsertrag und zum gemeinnützigen Engagement bei.


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