Preisinformation zu den Stromprodukten der Stadtwerke Bad Friedrichshall (gültig ab 01.02.2018)

Aufgrund stark gestiegener Preise für die Netznutzung der Stromnetze durch die Netzbetreiber, aber auch durch gestiegene Beschaffungspreise am europäischen Stromhandelsmarkt, ist es leider nicht möglich die bisherigen Strompreise über den 31.01.2018 hinaus beizubehalten.

Die gesetzlichen Umlagen, wie z. B. die Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage wurden geringfügig gesenkt. Dies reicht jedoch bei weitem nicht aus, die um 1,744 Cent/kWh netto stark gestiegenen Preise für die durchschnittliche Netznutzung sowie die gestiegenen Kosten für die Energiebeschaffung, auszugleichen.



Die Preise ab dem 01.02.2018 in der Übersicht:

EEG-Umlage

6,792

6,792

KWK-Umlage

0,345

0,345

Umlage nach § 19 StromNEV

0,370

0,370

Offshore-Haftungsumlage

0,037

0,037

Abschaltbare Lasten-Umlage

0,011

0,011

Stromsteuer

2,050

2,050

Netznutzung (durchschnittlich), Konzessionsabgabe

10,716

10,716

Strom, weitere Kosten

4,040

4,409

Summe netto

24,361

24,730

MwSt. (19%)

4,629

4,699

Summe brutto

28,990

29,429

Preisbestandteil/Tarif

ab
01.02.2018
alle D-Mix Tarife

ab
01.02.2018
alle regenerative-Tarife

 

Der Grundpreis je Monat beträgt 5,88 € netto bzw. 7,00 € brutto (inkl. Umsatzsteuer).

  

 

Preisinformation zu den Stromprodukten der Stadtwerke Bad Friedrichshall für das Jahr 2017

Die Stadtwerke Bad Friedrichshall mussten zum Jahreswechsel 2016/2017 erneut Steigerungen von nicht beeinflussbaren Kostenbestandteilen hinnehmen. Trotz dieser Erhöhung, insbesondere bei den gesetzlichen Umlagen, wie z. B. der EEG-Umlage, konnte der Stromtarif für unsere Kunden weiter stabil gehalten werden. Unsere Preise garantieren wir bis mindestens 31.12.2017.

 

Die Preise für den Zeitraum 01.01.2017 - 31.01.2018 in der Übersicht:

 

Preisbestandteil/Tarif

alle

D-Mix Tarife
 

alle

regenerative-Tarife
 

EEG Umlage

6,880 Cent/kWh

6,880 Cent/kWh

KWK-G Aufschlag

0,438 Cent/kWh

0,438 Cent/kWh

Umlage nach § 19 Strom NEV

0,388 Cent/kWh

0,388 Cent/kWh

Offshore Haftungsumlage

-0,028 Cent/kWh

-0,028 Cent/kWh

Abschaltbare Lasten-Umlage

0,006 Cent/kWh

0,006 Cent/kWh

Stromsteuer

2,050 Cent/kWh

2,050 Cent/kWh

Netznutzung (durchschnittlich),
Konzessionsabgabe

8,972 Cent/kWh

8,972 Cent/kWh

Strom, weitere Kosten

3,134 Cent/kWh

3,470 Cent/kWh

Summe netto

21,840 Cent/kWh

22,176 Cent/kWh

MwSt. (derzeit 19%)

4,150 Cent/kWh

4,213 Cent/kWh

Summe brutto

25,990 Cent/kWh

26,389 Cent/kWh




Der Grundpreis je Monat beträgt 5,88 € netto bzw. 7,00 € brutto (inkl. 19% Umsatzsteuer).



Wir freuen uns, auch weiterhin vor Ort für unsere Kunden da sein zu dürfen.

Ihre Stadtwerke Bad Friedrichshall

  

Bitte entnehmen Sie unser Stromangebot für Neukunden und die Tarife dem  Download.

  

Für individuelle Angebote ab 20.000 kWh, sprechen Sie uns bitte unter der

Telefon-Nummer 07136 832-700 an.

 

Hintergrund der EEG-Umlage

Die Bundesregierung verfolgt im Rahmen der Energiewende das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Erhebliche Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid werden durch die Nutzung Erneuerbarer Energien eingespart. Daher unterstützt der Gesetzgeber die Energiegewinnung aus Wind, Sonne, Wasser, Biomasse oder Erdwärme mit Hilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Besitzer von Solarmodulen, Windparks oder anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen erhalten für einen Zeitraum von 20 Jahren die Garantie, dass der von ihnen erzeugte Strom („EEG-Strom“) zu einem festgelegten Tarif abgekauft wird, der über dem Marktpreis liegt. Dieser festgelegte Tarif wird als EEG-Vergütung bezeichnet.

Käufer des EEG-Stroms sind die Betreiber der örtlichen Verteilnetze. Sie nehmen den Strom in ihr Netz auf und zahlen für jede eingespeiste Kilowattstunde die EEG-Vergütung an den Betreiber der Erneuerbare-Energien-Anlage. Die Netzbetreiber leiten den eingespeisten Erneuerbare-Energien-Strom an den Betreiber des überregionalen Übertragungsnetzes, weiter und erhalten von diesem die EEG-Vergütung erstattet.

Die Betreiber der vier Übertragungsnetze in Deutschland (50hertz, amprion, Transnet BW und Tennet) verkaufen diese Strommengen an der Strombörse. Mit den daraus erzielten Erlösen wird ein Teil der EEG-Vergütungen finanziert. Da die EEG-Vergütungen aber höher sind als der Strompreis an der Börse, bedarf es einer zusätzlichen Finanzierung.

Hier hat der Gesetzgeber die Stromanbieter in die Pflicht genommen. Sie sind dafür verantwortlich, beim Kunden eine EEG-Umlage zu erheben und diese Umlage 1:1 an die Übertragungsnetzbetreiber weiterzureichen. Für jeden Stromanbieter gilt die gleiche EEG-Umlage, denn sie wird bundeseinheitlich festgelegt.

Bei stromintensiven Unternehmen dürfen die Stromanbieter die EEG-Umlage allerdings nicht in voller Höhe erheben. Diese Kundengruppen haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Rabatt, was sich erhöhend auf die EEG-Umlage auswirkt, da sich dadurch die Finanzierungslast auf weniger Schultern verteilt. Infolge einer 2012 in Kraft getretenen Gesetzesänderung wurden die Anforderungen für die Ermäßigung der Öko-Umlage gesenkt. Dadurch hat sich die Zahl stromintensiver Unternehmen, die von der Umlage weitgehend befreit wurden, mehr als verdoppelt. Das Nachsehen haben all diejenigen Letztverbraucher, die nicht zum privilegierten Kreis der stromintensiven Kunden gehören.

Werkleitung
Stadtwerke Bad Friedrichshall